Große Golfer
Golfprofis sind auch nur Menschen
Klasse Golf ist gespielt worden auf der PGA Tour 2011 - und nicht nur dort. Ein Rückblick der lustigen Art über den ein oder anderen Fehlschlag, außergewöhnliche Momente und den schlichten Beweis, dass auch gut verdienende Golfprofis nur ganz normale Menschen sind, die nicht jeden Bunker mit Leichtigkeit meistern.
Ben Crane - ein unerwarteter Sieg, ein Baby Girl, viel Humor und ein fester Glaube
Am Wochenende überraschte Ben Crane mit einem unerwarteten Sieg bei der McGladrey Classic. Im Stechen besiegte er seinen guten Freund Webb Simpson. Beide Golfer haben etwas gemeinsam. Sie machen kein Geheimnis aus ihrem Glauben. Für alle, die Englisch verstehen, hier der Link zu einem sehr erfrischenden Interview vom berühmten "MC" - Michael Collins mit Ben Crane:Video
Martin Kaymer: "Irgendetwas fehlt noch..."
“There is still something missing. I don’t know what it is…” (Irgendetwas fehlt noch. Ich weiß nicht, was es ist…)*
Die aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste des Golfs, Martin Kaymer, sagte das in seinem Interview vor der Cadillac Championship auf dem Kurs des TPC Blue Monster at Doral in Florida. Mir kommt dieser Satz sehr bekannt vor. „Irgendetwas fehlt noch…“ ist ein Satz, den nicht nur solche sagen, die scheinbar alle Ziele erreicht haben, die es zu erreichen gibt.
Martin Kaymer - verflucht, wer Prioritäten setzt!
Gerade erst als Nummer 1 auf dem europäischen Golfthron gefeiert; der noch 25jährige Kaymer katapultierte sich mit coolem Golf in die Weltspitze - Platz 3 hinter Tiger Woods; Spieler des Jahres in Europa; als zweiter Deutscher nach Bernhard Langer erfolgreich im Ryder Cup; Sieger der PGA Championship in Whistling Straits; und so weiter. Gewonnen, gefeiert, in den höchsten Tönen gelobt und... schon hagelt es allerseits harsche Kritik, weil er zur Sportler des Jahres Gala im ZDF nicht erschienen ist. Auch hier: der lobenswerte Platz 3.
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Tiger on Top! – Gnade und Vergebung
Im zurückliegenden Jahr haben selbst viele derer, die mit Golf nichts am Hut haben, die Escapaden des Tiger Woods in den Medien verfolgt. Völlig normal. Das Leid anderer Menschen ruft gewöhnlich Schaulustige auf den Plan.
Als Tiger seine viel diskutierte „Buß-Pressekonferenz“ im TV gab, war ich selbst in den USA und saß in Texas über einem riesigen Steak, dem ich nicht Herr wurde. Ich bekam die Reaktionen der Landsleute Tigers aus nächster Nähe mit. Die meiner eigenen verfolgte ich online auf Focus, Welt und Spiegel.
Ich weiß nicht, was mich persönlich mehr schmerzte. War es...

