Schenken oder beschenkt werden?
Es ist kein Geheimnis, dass ich einer von denen bin, die Facebook faszinierend finden und es nutzen. Für mich hat vieles davon mit Arbeit zu tun, auch wenn mir das nicht jeder glaubt. Facebook ist u.a. dazu gut, auf Dinge aufmerksam gemacht zu werden, die zum einen bereichern und die uns sonst vielleicht entgehen würden. Zwei will ich nennen, auf die ich in den letzten Minuten gestoßen bin:
1. Weihnachten rückt näher.
2. Weihnachten geht es ums Schenken und nicht ums Beschenktwerden.
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Dass Weihnachten näher rückt habe ich eigentlich in meiner Geschäftigkeit noch nicht wirklich wahrgenommen. Ich bin allerdings auch keine Frau (das meine ich nicht abwertend), die an diese Zeit in der Regel mit mehr Vorausplanung und Emotion geht. Eine deutsche Freundin von uns, die erst seit ein paar Jahren in Uruguay lebt, postet auf Facebook: "Nicht ein klein bißchen Weihnachtsstimmung bei diesen 30 grad. Was das Wetter und die gewohnte Atmosphäre doch ausmachen?!!!" Da schwingt etwas Wehmut mit. Es wird etwas vermisst, das in unseren Breiten zur kalten Jahreszeit dazu gehört: Kerzenschein, weihnachtliche Deko, geschmückte Straßen, Schaufenster und das Backen leckerer Plätzchen.
Gleich unter ihrem Eintrag (Post) schreibt eine andere Bekannte (die mit der Freundin in Uruguay keine Verbindung hat und auch nicht lesen kann, was sie zeitgleich gepostet hat): "Es riecht nach Weihnachten."
Beide haben gemeinsam, dass Weihnachten sie gedanklich beschäftigt. Beide sind Deutsche, leben aber ein paar tausend Kilometer voneinander entfernt. Ich dachte nur: Witzig. Aber dann ist da noch ein Eintrag einer anderen Freundin, die weder in Deutschland, noch in Uruguay lebt, sondern als Brasilianerin in Portugal. Sie schreibt: "Einer der schönsten Werbeclips zum Thema Weihnachten ist dieses Video." - Gleich mehr zum Video.Â
In diesem Clip geht es um den 2. Punkt: das Schenken. Der Clip ist wirklich gut gemacht und hat ein überraschendes Ende. Allerdings ist die Aussage nicht nur nett oder süß aufbereitet, sondern tiefgehend und wahr. Das, was wirklich glücklich macht an Weihnachten, ist das Schenken und nicht so sehr das Beschenktwerden. Die Bibel sagt: "Geben ist seliger als Nehmen!"
Auch Gott ist ganz ungeduldig und wartet darauf, dass wir begreifen, worum es Weihnachten eigentlich geht: Um das Geschenk namens Jesus, das Gott der Welt gemacht hat. Jesus ist vielleicht das einzige Geschenk, das immer auch beim Empfänger echte Freude auslöst. "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass ER seinen einzigen Sohn gab ('schenkte'),damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16)
Genug  gesagt. Hier noch das Video für alle Ungeduldigen, das nachdenklich stimmt: Hier klicken!