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Heute vor 80 Jahren

…ließ Hans Riegel die Firma HaRiBo ins Bonner Handelsregister eintragen. Trotz des wahnsinnig „kreativen“ Akrostichons Ha Ri Bo war der Siegeszug der Gummibärchen nicht zu stoppen. Ich muss reumütig bekennen, dass ich Herrn Riegel persönlich sehr sehr dankbar bin. Dass dieser Mann keine Mühe scheute und – trotz deutscher Bürokratie – einen Eintrag ins Bonner Handelsregister vorgenommen hat, der nicht nur mein Leben veränderte, kann ihm nicht hoch genug angerechnet werden. Auch mein Zahnarzt und seine Kollegen sind ihm dankbar.

 

Einer guten Freundin in Berlin ist dieses HaRiBo-Jubiläum heute wahrscheinlich völlig entgangen. Ihre Begeisterung über die Eröffnung der größten IKEA-Zentrale außerhalb Schwedens, entlockte ihr heute im sozialen Netzwerk eines gewissen Mark ZUCKERberg ein entzücktes und überglückliches – und sehr bewusst platziertes: „ICH LIEBE ES!“

Herr Zuckerberg – obwohl hoch intelligent – könnte einer der wenigen sein, die HaRiBo nicht kennen, obwohl zur Herstellung der Artikel derselben viele Zuckerberge nötig sind. – Halten wir ihm zugute, dass er von IKEA schon gehört haben mag und bei der „ICH LIEBE ES“-Firma schon gegessen hat.

Nicht geplanter Einschub: –> Während ich diese Zeilen schreibe – ganz ehrlich jetzt – kommt die Nachricht eines Blogartikels der o.g. guten Freundin aus Berlin. Thema? (Moment, ich schau mal nach…)  IKEA. Nicht zu fassen. Ich werde das erst später lesen. <–

Ob HaRiBo, Zuckerbergs Facebook, IKEA oder Mc Donald’s – sie alle haben etwas gemeinsam: Sie sind bekannt und weltweit verbreitet. Man spricht und schreibt über sie – so wie ich das tue, oder eben M. aus Berlin. Diese Unternehmen machen eine ganze Menge Menschen glücklich. Das lässt sich nicht leugnen, auch wenn manche wünschten, das dem nicht so wäre, weil sie gegen alles sind und dabei nicht bedenken, dass ich immer wieder gerne HaRiBos nasche während ich in FACEBOOK mit alten Freunde rede oder neue finde; mein Notebook auf einem großen, stabilen und sehr günstigen IKEA-Tisch brummt und 20 Zentimeter rechts davon die aktuellen  Mc Donald’s Monopoly-Straßennamen darauf warten, in einer seltenen Kombination zum Hauptgewinn zu werden. Aber egal wie bekannt, erfolgreich, wichtig oder unwichtig diese Firmen auch sind, sie werden nicht ewig existieren.

Ganz anders verhält es sich da mit Jesus. Der war, ist und bleibt ewig. In diesen Tagen schenkt man auch IHM vermehrt Aufmerksamkeit, weil sich sein Geburtstag jährt. Keine Neueröffnung, sondern eine gute alte Tradition. Wahrscheinlich ist ER das berühmteste Geburtstagskind der, das die wenigsten Geschenke bekommt.  Schon seit 2000 Jahren erinnert man sich seiner Geburt, weil die Folgen so unglaublich waren und immer noch sind. Seine Bedeutung ist – gemessen an den o.g. Firmen – nicht an User-, Umsatz- und Besucherzahlen zu messen. Sein Erfolg ist anderer Art.

Wer Jesus Christus in sein Leben einlädt, der bekommt etwas, das alle Produkte dieser Welt nicht zu geben vermögen: „Leben und volle Genüge. Erquickung. Gestillten Durst. Ewiges Leben.“ (Eine lange Liste unkäuflicher „Güter“ findet man in dem, was Jesus uns als Neues Testament hinterlassen hat. – Wer lesen kann und hören möchte, ist klar im Vorteil.)

Übrigens. Auch für Jesus Christius hatten die Menschen damals ein Akrostichon entwickelt, das der Cartoonist und Pastor Tiki Küstenmacher sehr anschaulich erklärt.

Ich wünsche uns allen, dass wir die Bedeutung dieses kostenlosen Geschenks, das Gott uns in Jesus macht, voll und ganz erfassen. Mein Wunsch ist auch, dass wir uns nicht blenden und ablenken lassen von dem großen Markt der Möglichkeiten, den uns unsere Zeit beschert. Dass es uns gelingt, in dem Trubel dieser Advents- und Weihnachtstage, den nicht aus dem Blick zu verlieren, um den es geht — I-Ch-Th-Y-S — ist meine Hoffnung.

Eine gesegnete und wirklich besinnliche Weihnachtszeit!

© Sportpastor Karsten Gosse, ICHTU’S – Christen im Golfsport e.V. - 13.12.2010

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