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Nicht alle unsere Wünsche, aber...

weihnachten001Weihnachten ist vorbei. Endlich - für die einen. Leider - für die anderen. Nicht nur für Kinder ist Weihnachten ein Fest, das vor allem daran gemessen wird, ob sich die Wünsche erfüllt haben, die man hatte. Kindern geht es in der Regel mehr um die materiellen Wünsche. Uns Erwachsene eher um den Wunsch nach einem friedlichen Fest. Einem Fest, bei dem schwelende Familienkonflikte nicht zu einem Brand ausarten, lästige Familienbesuche möglichst schnell über die Bühne gebracht werden, etc. Manche verbinden mit Weihnachten aber auch einfach nur den Wunsch, Kinder und Enkel, die eigenen Eltern oder den Lieblingsonkel endlich mal wieder zu sehen und zu herzen.

Die wenigsten Menschen werden sich an Weihnachten allerdings gefragt haben, was sich wohl das "Geburtstagskind" wünscht, dem man diesen ganzen Trubel eigentlich zu verdanken hat - Jesus Christus. Dieses oftmals zum Kitsch degradierte Jesuskindlein in der Krippe, hat folgenden Satz geprägt, der nicht nur zu Weihnachten passt: "Geben ist seliger als nehmen." (Apostelgeschichte 20,35)

Keiner weiß das besser als Gott selbst, der in Jesus Mensch wurde und uns in ihm ewiges Leben schenken möchte. Mit Jesus schenkt er uns darüber hinaus alles, was wir wirklich brauchen, um ein Leben zu leben, das Sinn macht und erfüllt. Nein, Gott ist nicht der Nikolaus oder Weihnachtsmann, für den ihn viele halten. Gott kommt nicht, um unsere Wünschliste abzuarbeiten, geht dann wieder, um sich ein Jahr lang aus unserem Leben rauszuhalten. Er wünscht sich Beziehung. Deshalb wurde Gott in Jesus Mensch, verließ seine Herrlichkeit und verheißt uns ewiges und erfülltes Leben, wenn wir uns auf ihn einlassen und unsere Erlösungsbedürftigkeit eingestehen.

Dietrich Bonhoeffer schrieb mal treffend: "Nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt Gott." Das trifft den Kern.

 

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